
Die Entwicklung eines Kommunikations-Headsets für Paramotor- oder Gleitschirmpiloten erfordert eine sorgfältige Auswahl des Mikrofons.
Im Gegensatz zu Kommunikations-Headsets für den Innenbereich ist das Mikrofon bei diesen Anwendungen starken Luftströmungen, turbulenten Winden, Sprache aus nächster Nähe und mechanischen Vibrationen ausgesetzt. Bei Paramotor-Systemen können zudem zusätzliche Motor- und Propellergeräusche auftreten.
Für Entwickler von OEM-Headsets geht es bei der Auswahl einer geeigneten Mikrofonkapsel daher nicht nur darum, die höchste Empfindlichkeit oder den breitesten Frequenzgang zu wählen. Das Mikrofon muss als Teil des gesamten Headsets und Kommunikationssystems funktionieren.
Warum die Wahl des Mikrofons bei Headsets für Paramotoren und Gleitschirme entscheidend ist
Eine klare Sprachkommunikation ist unerlässlich, wenn während des Fluges ein Headset verwendet wird.
Das Mikrofon befindet sich in der Nähe des Mundes des Piloten, ist jedoch auch den akustischen Einflüssen der Umgebung ausgesetzt. Starke Luftströmungen können an den Mikrofonöffnungen Windgeräusche verursachen, während Helmstrukturen und Mikrofonarme mechanische Schwingungen übertragen können.
Die akustischen Bedingungen können zudem je nach Flugsystem variieren.
Ein Paramotor verursacht in der Regel zusätzliche Motor- und Propellergeräusche in der Umgebung. Ein herkömmlicher Gleitschirm hat zwar keinen Motor, doch Wind und Luftströmungen können dennoch zu erheblichen unerwünschten Geräuschquellen werden.
Das bedeutet, dass ein Mikrofon, das für ein Headset für den Einsatz in ruhigen Innenräumen konzipiert wurde, in einem Headset für die Flugkommunikation möglicherweise nicht die gleiche Leistung erbringt.
Paramotor vs. Gleitschirm: Unterschiedliche akustische Herausforderungen
Obwohl Headsets für Paramotoren und Gleitschirme ähnliche Kommunikationsanforderungen haben, sind ihre Geräuschumgebungen nicht identisch.
Kopfhörer für Paramotoren
Ein Paramotor besteht aus einem Gleitschirmflügel in Kombination mit einem Motor- und Propellersystem.
Das Mikrofon muss möglicherweise mehrere unerwünschte Schallquellen bewältigen:
- Wind und turbulente Luftströmung
- Motorgeräusche
- Propellergeräusche
- Mechanische Schwingungen
- Sprechen aus nächster Nähe
Das Mikrofon muss daher eine klare Sprachaufnahme gewährleisten und gleichzeitig das Eindringen unerwünschter Umgebungsgeräusche in das Kommunikationssystem begrenzen.
Kopfhörer für Gleitschirmflieger
Ein herkömmlicher Gleitschirm kommt ohne Motor aus, sodass Motorgeräusche nicht Teil der akustischen Umgebung sind.
Das Mikrofon ist jedoch weiterhin dem Luftstrom rund um den Helm ausgesetzt. Bei höheren Fluggeschwindigkeiten oder turbulenten Flugbedingungen können Windgeräusche deutlich wahrnehmbar werden.
Aus diesem Grund sind die Platzierung des Mikrofons, die akustische Gehäuseauslegung und der Windschutz auch dann wichtig, wenn kein Motor läuft.
Welche Art von Mikrofonkapsel sollten Sie in Betracht ziehen?
Es gibt keine Mikrofonkapsel, die für jedes Headset für die Flugkommunikation ideal ist.
Die richtige Wahl hängt von der Bauweise des Headsets, der Position des Mikrofons, der Funkschnittstelle, der akustischen Umgebung und den erforderlichen Spracheigenschaften ab.
Für Kommunikationsanwendungen mit hohem Rauschpegel können Entwickler Folgendes in Betracht ziehen: Mikrofonkonstruktionen mit Druckgradienten oder PNR (Passive Noise Reduction).
Diese Konstruktionen nutzen die akustischen Eigenschaften des Mikrofons sowie dessen vorderen und hinteren Schallwege, um die Aufnahme bestimmter unerwünschter Geräusche zu reduzieren und gleichzeitig die Sprachverständlichkeit bei Nahsprache zu gewährleisten.
PNR sollte jedoch nicht als eigenständige Lösung betrachtet werden.
Das Endergebnis hängt vom gesamten akustischen System ab, einschließlich der Mikrofonkapsel, des Akustikgehäuses, der Position des Mikrofonarms, des Windschutzes und der umgebenden Headset-Konstruktion.
Wichtige technische Daten von Mikrofonen für die Flugkommunikation
Bei der Bewertung von Mikrofonkapseln für Paramotor- und Gleitschirm-Headsets sollten einige technische Daten besonders berücksichtigt werden.
Empfindlichkeit
Die Empfindlichkeit beschreibt das elektrische Ausgangssignal des Mikrofons bei einem bestimmten Schalldruckpegel.
Eine höhere Empfindlichkeit bedeutet nicht automatisch eine bessere Leistung.
Ist das Mikrofon für den Headset- oder Funk-Eingang zu empfindlich, können unerwünschte Umgebungsgeräusche ebenfalls stärker wahrnehmbar werden. Ist die Empfindlichkeit zu gering, muss die Kommunikationsschaltung möglicherweise zusätzlich verstärkt werden.
Die Zielempfindlichkeit sollte daher entsprechend der Mikrofonposition und den elektrischen Anforderungen des Headsets gewählt werden.
Signal-Rausch-Verhältnis
Das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) gibt Auskunft über das interne Rauschverhalten des Mikrofons.
Ein höheres Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) kann dazu beitragen, eine klarere Sprachwiedergabe zu gewährleisten, wenn eine zusätzliche Verstärkung erforderlich ist.
Für anspruchsvolle Kommunikationsanwendungen beträgt das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) etwa 70 dB oder mehr kann als Entwicklungsrichtwert herangezogen werden. Die SNR-Werte sollten jedoch stets unter denselben Messbedingungen verglichen werden.
Maximaler Schalldruckpegel
Der maximale Schalldruckpegel gibt den Schalldruckpegel an, den ein Mikrofon verträgt, bevor es zu übermäßigen Verzerrungen kommt.
Ein Flug-Headset kann starken Luftströmungen, lauten Stimmen und hohen Umgebungsgeräuschen ausgesetzt sein.
Ein Mikrofon mit einem ausreichend hohen maximalen Schalldruckpegel (SPL) kann einen größeren Betriebsspielraum bieten.
Für anspruchsvolle Anwendungen, 120 dB SPL oder mehr kann als nützliche Entwicklungsgrundlage angesehen werden, während die tatsächlichen Anforderungen durch Systemtests bestätigt werden sollten.
Frequenzgang
Ein Kommunikations-Headset benötigt nicht unbedingt einen vollständigen Frequenzbereich.
Das vorrangige Ziel ist eine klare und verständliche Sprachwiedergabe und nicht die Musikwiedergabe.
Ein entsprechend geregelter Frequenzgang kann dazu beitragen, dass sich das Kommunikationssystem auf den für die Sprache relevanten Frequenzbereich konzentriert und gleichzeitig unnötige Umgebungsgeräusche im Tieftonbereich ausblendet.
Für den Einsatz in Paramotoren ist dies besonders relevant, da Motor- und mechanische Geräusche erhebliche tieffrequente Anteile enthalten können.
Der endgültige Frequenzgang sollte in Verbindung mit der Funk- und Audioverarbeitungsschaltung des Headsets bewertet werden.
Betriebsspannung und Impedanz
Die elektrische Kompatibilität ist ein weiterer wichtiger Aspekt.
Eine Elektret-Mikrofonkapsel benötigt unter Umständen eine Vorspannung und bestimmte Lastbedingungen. Die Kapsel muss daher auf die Mikrofoneingangsschaltung des Headsets oder Funkgeräts abgestimmt sein.
Entwickler sollten Folgendes überprüfen:
- Betriebsspannung
- Stromverbrauch
- Impedanz
- Empfindlichkeit
- Lastwiderstand
- Ausgabekonfiguration
Ein Mikrofon mit hervorragenden akustischen Eigenschaften kann dennoch ungeeignet sein, wenn seine elektrischen Eigenschaften nicht zum Kommunikationssystem passen.
Warum Windgeräusche besondere Beachtung verdienen
Windgeräusche stellen eine der größten Herausforderungen bei der Entwicklung eines Headsets für die Kommunikation im Freien dar.
Ein direkter Luftstrom über die Mikrofonmembran oder die Schallöffnungen kann unerwünschte tieffrequente Geräusche verursachen und die Sprachverständlichkeit beeinträchtigen.
Daher sollten mehrere Konstruktionsfaktoren gemeinsam berücksichtigt werden.
Mikrofonposition
Wenn man das Mikrofon nahe am Mund des Piloten hält, erhöht sich der relative Pegel des gewünschten Sprachsignals.
Die genaue Entfernung hängt von der Bauweise des Headsets und dem Mikrofonarm ab, doch in lauten Umgebungen ist es im Allgemeinen wichtig, das Mikrofon nahe am Mund zu positionieren.
Windschutzscheibe
Ein geeigneter Windschutz kann den direkten Luftstrom zum Mikrofon verringern.
Die Windschutzscheibe sollte jedoch gemeinsam mit dem Mikrofon konstruiert werden. Eine zu starke akustische Dämpfung kann den Frequenzgang und die Sprachqualität beeinträchtigen.
Schallschutzgehäuse
Das Mikrofongehäuse kann die Windempfindlichkeit erheblich beeinflussen.
Bei Druckgradienten- oder PNR-Mikrofonkonstruktionen müssen der vordere und der hintere Schallweg als Teil der Gesamtkonstruktion berücksichtigt werden.
Mikrofonarm
Mechanische Schwingungen können über den Ausleger und den Helm übertragen werden.
Eine geeignete Halterung kann dazu beitragen, unerwünschte mechanische Geräusche zu dämpfen, bevor sie die Mikrofonkapsel erreichen.
Brauchen Sie ein Mikrofon mit Geräuschunterdrückung?
Nicht jedes Headset für Paramotoren oder Gleitschirme erfordert zwangsläufig denselben Mikrofonaufbau.
Ein herkömmliches omnidirektionales Elektretmikrofon kann für bestimmte, relativ kontrollierte Anwendungsbereiche geeignet sein.
Für anspruchsvollere Außenbereiche kann jedoch ein Mikrofon mit Druckgradientencharakteristik oder mit Geräuschunterdrückung als Alternative in Betracht gezogen werden.
Der entscheidende Punkt ist, dass Mikrofontyp, akustische Struktur, Windschutz und Mikrofonposition sollten gemeinsam bewertet werden.
Eine Kapsel mit Geräuschunterdrückung kann nicht jede Schwachstelle im mechanischen oder akustischen Design des Headsets ausgleichen.
Elektret- vs. MEMS-Mikrofone
Sowohl Elektret-Kondensatormikrofone als auch MEMS-Mikrofone kommen bei der Entwicklung von Kommunikations-Headsets in Frage.
Elektret-Mikrofonkapseln
Elektret-Kondensatormikrofone finden nach wie vor breite Anwendung in der Kommunikationstechnik.
Sie bieten:
- Ausgereifte Technologie
- Flexible mechanische Konstruktionen
- Verschiedene Empfindlichkeitsoptionen
- Unterschiedliche Richtcharakteristiken und akustische Strukturen
- Kompatibilität mit vielen analogen Mikrofonschaltungen
Für OEM-Entwickler, die mit herkömmlichen Funk- oder Intercom-Systemen arbeiten, kann eine analoge Elektret-Mikrofonkapsel ein praktischer Ausgangspunkt sein.
MEMS-Mikrofone
MEMS-Mikrofone zeichnen sich durch kompakte Abmessungen und eine hohe Fertigungskonsistenz aus.
Sie können für neue Headset-Designs interessant sein, insbesondere wenn die Elektronik auf MEMS-Technologie basiert.
Entwickler sollten jedoch die gesamten Systemanforderungen prüfen, darunter:
- Analoger oder digitaler Ausgang
- Versorgungsspannung
- SNR
- Akustischer Überlastungspunkt
- HF-Störfestigkeit
- Windempfindlichkeit
- Schaltungskompatibilität
- Mechanische Befestigung
Die neueste Mikrofontechnologie ist nicht unbedingt die beste Wahl für jedes Headset. Die Auswahl sollte sich nach dem Einsatzzweck und der Systemarchitektur richten.
Empfohlene Startparameter
Es gibt keine einheitliche Branchenspezifikation für alle Kommunikations-Headsets für Paramotoren oder Gleitschirme.
Stattdessen können die folgenden Werte verwendet werden als Referenzen zur anfänglichen Entwicklung bei der Besprechung der Anforderungen an das Mikrofon mit einem Kapselhersteller.
| Parameter | Entwicklungsreferenz |
|---|---|
| Mikrofontechnik | Elektret-Kondensator oder MEMS |
| Akustische Struktur | Rundstrahlend oder mit Druckgradient, je nach Ausführung |
| Anmeldung | Kommunikation bei Paramotor- und Gleitschirmflügen |
| Empfindlichkeit | Anwendungsabhängig |
| SNR | Etwa 70 dB oder mehr können als |
| Maximaler Schalldruckpegel | 120 dB SPL oder mehr können in Betracht gezogen werden |
| Frequenzgang | Optimiert für die Sprachkommunikation |
| Betriebsspannung | Headset/Funk-Schaltung anpassen |
| Impedanz | Headset/Funk-Schaltung anpassen |
| Windschutz | Erforderlich |
| Montage | Nahsprache-Röhrenmikrofon |
| Validierung | Labor- und Praxistests |
Diese Werte sind keine festen Standards.
Die endgültigen Spezifikationen für das Mikrofon sollten unter Berücksichtigung des Headset-Designs, der Funkschnittstelle, der Mikrofonposition und der tatsächlichen Flugumgebung festgelegt werden.
Warum Tests unter realen Bedingungen wichtig sind
Datenblätter zu Mikrofonen sind bei der ersten Produktauswahl hilfreich, doch lassen sich die akustischen Bedingungen während des Fluges anhand von Laborspezifikationen nicht vollständig nachbilden.
Bei einem neuen Headset sollten Entwickler das Mikrofon als Teil des gesamten Headsets bewerten.
Zu den Tests können gehören:
- Normale Sprache
- Starker Luftstrom
- Unterschiedliche Windverhältnisse
- Betrieb des Paramotor-Motors
- Unterschiedliche Drehzahlen
- Verschiedene Mikrofonpositionen
- Verschiedene Windschutzscheiben
- Funkübertragung
- Sprachverständlichkeit
- Tonverzerrung
Dieser Prozess kann Probleme aufdecken, die allein anhand eines Datenblatts nur schwer zu erkennen sind.
So kann ein Mikrofon beispielsweise bei Labormessungen eine gute Empfindlichkeit und ein gutes Signal-Rausch-Verhältnis aufweisen, aber dennoch übermäßige Windgeräusche erzeugen, wenn es in einem Helm eingebaut wird.
Die Auswahl eines Mikrofons für ein neues Headset-Projekt
Bei der Kontaktaufnahme mit einem Anbieter von Mikrofonkapseln sollten OEM-Entwickler so viele Informationen wie möglich über das Headset bereitstellen.
Zu den nützlichen Informationen gehören:
Anmeldung
Geben Sie an, für wen das Headset bestimmt ist:
- Paramotor
- Gleitschirmflieger
- Luftfahrtkommunikation
- Kommunikation auf dem Motorrad
- Industrielle Kommunikation
- Funkgerät
Akustische Umgebung
Beschreiben Sie die zu erwartenden Geräuschbedingungen.
Zum Beispiel:
Gespräche aus nächster Nähe bei starker Windbelastung sowie – bei Paramotor-Anwendungen – kontinuierliche Motor- und Propellergeräusche.
Elektrische Anforderungen
Bitte geben Sie Folgendes an:
- Versorgungsspannung
- Lastwiderstand
- Zielempfindlichkeit
- Impedanz
- Radio- oder Verstärkerschnittstelle
- Anforderungen an analoge oder digitale Ausgänge
Mechanische Anforderungen
Bitte geben Sie Folgendes an:
- Kapsel-Durchmesser
- Kapselhöhe
- Montageverfahren
- Anforderungen an die akustische Öffnung
- Auslegerabmessungen
- Verfügbarer Einbauraum
Produktionsanforderungen
Sollte das Projekt voraussichtlich in die Serienproduktion gehen, kann eine geschätzte Jahresmenge ebenfalls dabei helfen, zu entscheiden, ob eine vorhandene Kapsel oder eine maßgeschneiderte Lösung besser geeignet ist.
OEM-Mikrofonentwicklung für Paramotor- und Gleitschirm-Headsets
Bei einem neuen Kommunikations-Headset ist das am besten geeignete Mikrofon möglicherweise nicht immer ein Standardmodell.
Unterschiedliche Kopfhörerkonstruktionen können unterschiedliche Kombinationen aus Empfindlichkeit, akustischem Verhalten, Abmessungen, elektrischen Eigenschaften und Geräuschunterdrückungsleistung erfordern.
Aus diesem Grund kann die Entwicklung von Mikrofonen etwa folgendem Ablauf folgen:
Anwendungsanalyse → Musterbewertung → Test mit Kopfhörern → Anpassung der Spezifikationen → Maßanfertigung → Produktion
Ein Hersteller von Mikrofonkapseln kann gemeinsam mit dem Entwickler des Headsets diese Anforderungen prüfen und feststellen, ob eine Standardkapsel geeignet ist oder ob eine individuelle Anpassung erforderlich ist.
Dieser Ansatz eignet sich besonders für neue Produkte, bei denen der Headset-Hersteller die Sprachkommunikation für einen bestimmten Helm, einen bestimmten Mikrofonarm, ein bestimmtes Funkgerät oder eine bestimmte Einsatzumgebung optimieren möchte.
Abschluss
Auswahl einer Mikrofonkapsel für ein Kommunikations-Headset für Paramotor und Gleitschirm Dazu reicht es nicht aus, lediglich die Empfindlichkeit und das Signal-Rausch-Verhältnis in einem Datenblatt zu vergleichen.
Bei Paramotor-Systemen können Wind-, Motor-, Propeller- und Vibrationsgeräusche zusammenkommen, während herkömmliche Gleitschirme in erster Linie mit Herausforderungen durch Luftströmungen und Wind konfrontiert sind.
Für anspruchsvolle Kommunikationsanwendungen kommen Druckgradienten- und PNR-Mikrofonstrukturen in Frage, während Elektret- und MEMS-Technologien je nach Headset-Architektur jeweils unterschiedliche Vorteile bieten.
Vor allem sollte das Mikrofon nicht als isolierte Komponente, sondern als Teil des gesamten Headsets bewertet werden.
Für OEM-Entwickler kann die Bereitstellung von Informationen über die geplante Anwendung, die akustischen Umgebungsbedingungen, die elektrische Schnittstelle, die mechanischen Abmessungen und das erwartete Produktionsvolumen gegenüber dem Mikrofonlieferanten den Auswahlprozess erheblich effizienter gestalten.
Entwickeln Sie ein Kommunikations-Headset für Paramotoren oder Gleitschirme?
Teilen Sie ECMIC die gewünschten Mikrofonabmessungen, die elektrischen Anforderungen, die akustischen Gegebenheiten und die erwartete Lautstärke mit. Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl geeigneter Mikrofonkapseln und besprechen mit Ihnen die Möglichkeiten einer individuellen Anpassung für neue Projekte.